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Huber Heizung-Sanitär
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Abwasser - nichts bleibt un­ge­klärt

Eine moderne Ab­wasser­beseitigung leistet einen wesent­lichen Beitrag zur all­gemei­nen Hygiene und damit zur Lebens­qualität in einer Region.

Rückstauverschlüsse

Zum Abwasser zählt nicht nur das ge­brauchte und ver­schmutz­te Wasser aus Haus­halten, Gewer­be- und Industrie­betrieben. Auch das in über­bauten Flächen ab­fließende Wasser aus Nieder­schlägen zählt dazu. Eine zukunfts­fähige Ab­wasser­be­sei­tigung er­for­dert deshalb perma­nente An­passungen an die Folgen des Klima­wandels.



Abwasserhebeanlagen

Abwasserhebeanlagen ermöglichen die Ableitung des Abwassers auch unterhalb der Rückstau­ebene. So können auch Bereiche des Hauses, in den das notwendige natürliche Gefälle zur Abwasser­ableitung fehlt, mit Abwasser produzierenden Elementen aus­gestattet werden (beispielsweise ein Bad im Kellergeschoss). Die Abwasser­anlage pumpt das Wasser auf das nötige Niveau und verhindert einen Rückstau.

Flexible Anschlüsse und die Kompaktheit der Anlage ermöglichen eine schnelle, einfache und platzsparende Montage. Die Anlage erfasst den aktuellen Füllstand mit einem Sensor, wodurch sie sofort auf Veränderungen reagieren kann. Der sichere Betrieb wird durch Rückfluss­klappen und Alarm­systeme sichergestellt.


Abwasserpumpen

Abwasserpumpen entwässern Hof- und Kellerräume, Gruben und Schächte und dienen der Wasser­entnahme aus Reservoirs und Flüssen sowie der Absenkung von Oberflächen­wasser. Sie verstopfen auch bei grober Verschmutzung durch Sand und Geröll nicht und können problemlos unter Wasser betrieben werden.


Gebäudeentwässerung

Eine Haus­ent­wässerung sorgt dafür, dass das Schmutz­wasser (wie auch Regen­wasser) gezielt abgeleitet und sicher dem Kana­lisations­system zugeführt wird. Sie unter­liegt dabei verschie­denen Vor­schrif­ten und Normen, welche ins­besondere sicher­stellen, dass kein verun­reinigtes Ab­wasser in das Kanal­system gelangt.

Bauherren benötigen einen Ent­wässerungs­plan, nach dem das Ent­wässerungs­system auch noch Jahre später, z. B. im Fall eines Anbaus oder einer Sanierung, problem­los rekonstruiert werden kann. Das spart Zeit und Kosten. Zu Beginn der Planung wird zu­sammen mit dem Bau­herren der Bedarf ermittelt. Dabei sollten auch zukünftige Nutzungen, wie z. B. der nach­träg­liche Ein­bau einer Sauna mit Dusche im Keller oder ein mög­licher Anbau berück­sichtigt werden. Das Ge­spräch zwischen dem Archi­tekten oder Fach­planer und dem Bauherren bietet gleich­zeitig die Mög­lich­keit, vorab über moderne Tech­niken und Möglich­keiten zu informieren.

Der fachgerechte Plan zur Ent­wässerung legt den Verlauf der Rohr­leitungen fest, dimensioniert die Rohr­quer­schnit­te, berücksichtigt neben diversen DIN-­Nor­men zur Ent­wäs­se­rung auch kom­mu­nale Ent­wässe­rungs­vor­schrif­ten und wird schließlich zur Geneh­migung vom Ar­chi­tek­ten bei der ört­lichen Behörde eingereicht.

Um den Versicherungsschutz nicht zu gefährden, dau­erhafte Funktionstüchtigkeit der Ent­wässerungs­an­la­ge zu gewährleisten und das Risiko vor Rückstau so gering wie möglich zu halten, sollten Rück­stau­siche­run­gen, Abwasserhebeanlagen und dergleichen re­gel­mä­ßi­gen Inspektionen und Reinigungen unterzogen werden.

Eine gut geplante Haus- und Grundstücksentwässerung besteht aus vielen richtig dimensionierten Komponenten, die auf das zu erwartende Nutzerverhalten und zukünftige Anforderungen abgestimmt sind.

Bestandteile einer Hausentwässerung (Trennsystem)

  • Schmutzwasser-Fallleitungen
  • Schmutzwasser-Grundleitungen oder -Sammel­leitungen
  • Schmutzwasser-Kontroll- oder Revisionsschacht
  • Schmutzwasser-Anschlusskanal
  • Schmutzwasser-Hauptkanal
  • Regenwasser-Fallrohre
  • Regenwasser-Grundleitungen
  • Regenwasser-Kontroll- oder Revisionsschacht
  • Regenwasser-Anschlusskanal
  • Regenwasser-Hauptkanal
  • Belüftungskomponenten des Entwässerungssystems

Absperrvorrichtungen - Rückstauschutz

Jährlich werden durch Unwetter viele Keller überflutet. Dies geschieht, wenn die Kanalisation durch die herabregnenden Wassermassen überlastet ist und keine Rückstausicherung installiert ist.

In der Regel kommt es zu überfluteten Kellern, wenn bei starken Niederschlägen das öffentliche Kanalisationsnetz überlastet ist und der Wasserstand innerhalb der Kanalisation über die sogenannte Rück­stau­ebe­ne gelangt. Dann kann das Abwasser aus der Kanalisation über alle Entwässerungsstellen des Gebäudes, welche unterhalb der Rück­stau­ebe­ne liegen (z. B. Sanitärausstattung oder Waschmaschine im Keller), zurück in das Gebäude fließen. Die öffentliche Kanalisation bietet keinen Schutz gegen diesen Rückstau. Hausbesitzer mit Entwässerungsstellen im Keller sollten sich gegen einen möglichen Rückstau durch eine Absperrvorrichtung absichern.

Empfohlene Wartungsintervalle

  • Rückstausicherungen: jährlich
  • Abwasserhebeanlagen in Gewerbebauten: quartalsweise

Abwassersysteme mit Schallschutz

Wer möchte im Haus schon die Geräusche einer betätigten Toilettenspülung hören? Gerade in der Nacht werden solche Geräusche zur Belastung. Die Lösung: Abwassersysteme mit Schallschutz.

Wer möchte im Haus schon die Geräu­sche einer betätig­ten Toiletten­spü­lung hören? Gerade in der Nacht werden solche Ge­räusche zur Belas­tung. Die Lösung: Abwasser­systeme mit Schall­schutz. Zum Kom­fort und für ein unge­störtes Wohl­befin­den gehört auch, dass man in seinen eige­nen vier Wän­den seine Ruhe hat. Es gibt sogar eine spezielle DIN (4109), die in dafür vor­ge­sehe­nen Berei­chen einen Schall­schutz fordert.

Abwasser­rohre mit spezieller Däm­mung zeichnen sich durch eine auf ein Mini­mum reduzierte Geräusch­ent­stehung aus. Sie sind so­wohl für Gebäude mit erhöh­ten Schall­schutz­anfor­derun­gen geeig­net als auch für Privat­häuser. Insbeson­dere im Ge­wer­be ist der Schall­schutz bei der Gebäu­de-Ent­wäs­serung von beson­derer Bedeu­tung. Innovative Dämm­verfahren gewähr­leisten, dass durch ab­fließen­des Wasser ent­stehende Geräu­sche dort bleiben, wo sie ent­stehen: im Rohr.

Wir sind Ihr Partner für eine zukunfts­fähige Ent­sorgung Ihres Ab­wassers - wir beraten Sie gerne!

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